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Gleitschirmfliegen: (Deutscher Hängegleiterverband e.V. (DHV) im DAeC)
Eine Nachricht aus dem Portal Freestyle München
 
Gleitschirm Weltmeisterschaft 2005

Doppelerfolg: Silber für Ewa Cieslewicz und Team Deutschland

Die neunte Gleitschirm-Weltmeisterschaft endete mit zwei Silbermedaillen für das Deutsche Team. Die Mannschaft wurde zum zweiten Mal Vize-Weltmeister und Ewa Wisnierska-Cieslewicz erflog bei den Damen ihren ersten Vize-Weltmeistertitel.

Im brasilianischen Valadares trafen sich vom 15.03. bis 26.03. 150 Piloten aus 42 Nationen um die neunte Weltmeisterschaft im Gleitschirmfliegen auszutragen. Von Beginn an flog das Deutsche Team um die Medaillenplätze mit und musste sich am Ende nur den Schweizern geschlagen geben. Ewa Wisnierska-Cieslewicz aus Nassau sicherte sich in einem spannenden Finale den zweiten Platz hinter der Dänin Louise Crandal und machte damit den Erfolg für das Deutsche Team perfekt. „Es war meine erste Weltmeisterschaft und ich freue mich sehr, gleich zwei Silbermedaillen mit nach Hause zu nehmen“, sagte die 33–jährige Fluglehrerin. „Bei diesem langen Wettbewerb führten uns die gute Zusammenarbeit im Team und unsere mentale Ausdauer zum Erfolg.“

Bei den Männern siegte der Schweizer Steve Cox vor Christian Tamegger (Österreich). Torsten Siegel (Tettnang) flog als bester deutscher Pilot auf Platz sechs, gefolgt vom Oberstdorfer Oliver Rössel (16 Platz) und Achim Joos (23 Platz) aus Kempten.

Das Deutsche Team wurde seiner Favoritenrolle gerecht und kämpfte von Anfang an um den Titel in der Teamwertung. Mit den beiden World Cup Siegern Achim Joos und Oliver Rössel sowie Norman Lausch (Jena), Torsten Siegel, Ewa Wisnierska-Cieslewicz, Andreas Malecki (Münster) und Chiara Gucker (Albstadt) hatte Teamchef Stefan Mast (Gmund a. Teg.) ein sehr erfahrenes und erfolgreiches Team in Brasilien dabei.

Valadares liegt 400 Kilometer nördlich von Rio. Von dem Startberg Ibituruna, der als markante Erhebung in dem sonst eher flachen Gelände steht, starteten die WM-Teilnehmer ihre Streckenflüge, wobei die Piloten oft schwierige Flachlandpassagen überfliegen mussten. Doch die Flugbedingungen waren während des gesamten Wettbewerbs sehr gut und ermöglichten fast jeden Tag einen Wertungsflug. Mit insgesamt zehn gültigen Durchgängen war die Weltmeisterschaft in Brasilien die erfolgreichste WM aller Zeiten und forderte von den Piloten bis zum Schluss ein hohes Maß an Konzentration und Ausdauer.

„Wir sind mit einem starken Team zu der Weltmeisterschaft in Brasilien angereist, unser Ziel war es, Gold in der Nationenwertung zu holen. Auch wenn wir dieses Ziel knapp verfehlt haben, bin ich sehr zufrieden mit der Leistung unseres Teams und stolz auf die Silbermedaille in der Teamwertung und bei den Damen“, stellte Teamchef Stefan Mast aus Gmund am Tegernsee fest.

Gleitschirmwettbewerbe laufen folgendermaßen ab: Jeden Tag werden von der Wettbewerbsleitung neue Flugaufgaben unter Berücksichtigung der Wetterlage gestellt. Im Ziel entscheidet die schnellere Zeit. Jeder Pilot muss ein GPS-Gerät mitführen. Mit Hilfe der vom GPS aufgezeichneten Route wird das genaue Abfliegen der vorgeschriebenen Flugaufgabe überprüft. Aufgaben über 60 km waren in Brasilien an der Tagesordnung.

Gesteuert werden Gleitschirme mit zwei Steuerleinen und per Gewichtsverlagerung. Der Pilot sitzt bequem in einem Sitzgurt, der über die Leinen mit dem Schirm verbunden ist. Ähnlich wie Segelflieger nutzen Gleitschirme Aufwinde um Höhe zu gewinnen. Die Höhe wird dann in Strecke umgesetzt. So gleitet ein Wettkampfpilot bei Windstille mit 1000 m Höhe ca. 9,5 km weit.


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Original-Pressemitteilung
Artikel vom 30.03.2005, 12:22 Uhr
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