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Basketball: (ALBA BERLIN Basketballteam)
Eine Nachricht aus dem Portal Freestyle Berlin
 
MBC steckt nach aufopferungsvollem Kampf 65:86-Niederlage bei ALBA Berlin ein

Am Mittwochabend musste sich der Mitteldeutsche Basketball Club nach langem Kampf dem Rekordmeister ALBA Berlin mit 86:65 geschlagen geben. Rund 450 mitgereiste MBC-Fans unterstützen die Wölfe in der mit 9173 Zuschauern gefüllten o2 World. Erfolgreichster Schütze der Mitteldeutschen war Ivan Elliott mit elf Zählern und sieben Rebounds.

Ivan Elliott markierte 11 Zähler gegen ALBA Berlin.

Der Rekordmeister ALBA Berlin war am Mittwochabend einfach eine Nummer zu groß für die Harmsen-Schützlinge. Anfangs machte der Beko BBL-Aufsteiger aber eine gute Figur gegen den aktuellen Tabellenführer. Die Wölfe erwischten einen exzellenten Start und überraschten die Berliner mit einem 9:0-Lauf. Ivan Elliott eröffnete das Spiel mit einem Dreier, es folgten Korbleger von Kashirov, Bernard und Elliott. Erst nach vier gespielten Minuten konnten die überrannten Hausherren in Person von Julius Jenkins die ersten Punkte verbuchen. Jenkins traf zwei Dreier in Folge, aber der MBC punktete munter weiter. Guido Grünheid netzte einen Distanztreffer zum 14:7 ein, als die Hauptstädter allmählich erwachten und aufschlossen. Mit einem Treffer von der 6,25-Meter-Linie verkürzte Immanuel McElroy zum Viertelende noch auf 17:18, der MBC hatte die Nase vorn. Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts trumpfte Blagota Sekulic richtig auf und verbuchte acht Zähler in Folge. Bis zur 15. Spielminute waren die Mitteldeutschen auf Augenhöhe mit dem Tabellenführer. Dabei markierte Ade Dagunduro zwei wichtige Körbe zum 22:23. Nach einem And One von Adam Chubb zum 33:22 aus Sicht der Hausherren, zog Björn Harmsen die Auszeit. Guido Grünheid beendete diesen Lauf mit einem Korbleger. Dann kassierte Ade Dagunduro ein Unsportliches Foul und Radenko Pilcevic bekam ein Technisches Foul angehängt, was die Fangemüter hochkochen ließ. Nikita Khartchenkov verwandelte kurz vor Viertelende noch einen Dreier und mit 31:40 ging es in die Halbzeitpause.

Zurück auf dem Parkett agierten die Wölfe wieder konzentrierter und konnten wichtige Punkte verbuchen. Anatoly Kashirov eröffnete die zweite Halbzeit mit einem Bonuswurf, bevor Adeola Dagunduro zwei Korbleger zum 36:42 versenkte. Nach einem Unsportlichen Foul von Dragan Dojcin verwandelte Wayne Bernard sicher beide Freiwürfe. Kurz darauf bekam er allerdings selbst sein viertes Foul und wurde vorerst aus dem Spiel genommen. Unterdessen war ALBA Berlin sehr erfolgreich im Abschluss, obendrein brachte das dritte und anschließende vierte Foul (Technisches wegen abfälliger Geste) von Guido Grünheid den MBC in Foultrouble. Immanuel McElroy nutzte die Schwächen und brachte mit der Viertelsirene noch einen Dreier im Korb unter. Beim Stand von 49:66 ging es ins Schlussviertel. Johnnie Gilbert markierte zu Beginn einen Nahdistanztreffer, bis das Team von Luca Pavicevic mit einem 11:0-Lauf davonzog. Diesen Lauf beendete Nikita Khartchenkov mittels Distanztreffer. Bei noch 5:49 Minuten auf der Uhr schickte der ALBA-Headcoach Nachwuchstalent Oskar Faßler aufs Parkett. Kurze Zeit später wurden auch noch Philipp Zwiener und Youngster Andreas Seiferth eingewechselt, wodurch zusammen mit Steffen Hamann gleich vier deutsche Akteure für die Hauptstädter im Einsatz waren. Ein weiterer Korberfolg vom Perimeter durch Khartchenkov zum 83:63 war allerdings nur ein kleiner Trost. Die letzten Punkte der Partie markierte Derrick Byars per Dreier zum 86:65-Endstand.

MBC-Coach Harmsen nach dem Spiel: „Das war für uns das leichteste Spiel der Saison, da wir nichts zu verlieren hatten. Wir haben ein paar Sachen ausprobiert, die vor allem Anfang noch gut funktioniert haben. ALBA ist nicht nur individuell stark, sie spielen auch als Mannschaft den besten Basketball der Liga. Sie spielen zwar immer dasselbe, aber das ist perfekt auf alle möglichen Verteidigungen dagegen abgestimmt. Sie sind wie ein gut dirigiertes Orchester, in dem jeder seine Rolle genau kennt. Um zu gewinnen, hätten wir ihren Rhythmus 40 Minuten lange stören müssen. Das haben wir nicht geschafft, auch da in der Defense der letzte Wille fehlte.“

MBC: Gamqrelidze (2), Gilbert (8), Dagunduro (8), Kashirov (7), Khartchenkov (9), Leutloff (2), Grünheid (7), Stucki (2), Bernard (9), Elliott (11).
ALBA Berlin: Byars (12), Hamann (2), Dojcin (7), Golemac (8), Sekulic (11), Jenkins (19), Wright (4), Chubb (10), McElroy (13).


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Original-Pressemitteilung
Artikel vom 21.01.2010, 10:07 Uhr
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