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Basketball: (ALBA BERLIN Basketballteam)
Eine Nachricht aus dem Portal Freestyle Berlin
 
Tabellenführer Bamberg kommt zum Spitzenspiel! (Sa., 26.3., 20 h: ALBA - Brose Baskets)

Nach den wichtigen Siegen über den Fünften Braunschweig und beim Zweiten Frankfurt steuert die von ALBA BERLIN in der Beko Basketball Bundesliga ausgerufene "Woche der Wahrheit" auf ihren Höhepunkt zu: Am kommenden Samstag (26. März, 20 Uhr) kommt der Tabellenführer Brose Baskets aus Bamberg in die o2 World. Wer noch kein Ticket für die Partie ergattert hat, sollte sich langsam beeilen: Über 13.000 Karten wurden bereits abgesetzt.
Man muss in der Geschichte der Liga lange zurückblättern, um auf einen ähnlichen Durchmarsch wie den aktuellen Lauf der Bamberger zu stoßen: In der Saison 2000/2001 gewann ALBA BERLIN die Punktrunde mit 25:1 Siegen (damals spielten nur 14 Teams in der Bundesliga). Mit 26:2 Siegen haben die Brose Baskets den Gewinn der Punktrunde 2010/2011 und damit die "Pole Position" für die Playoffs schon so gut wie in der Tasche. Den Franken fehlt nur noch ein Sieg, um den Gewinn der Punktrunde auch rein rechnerisch niet- und nagelfest zu machen.
Aber auch ALBA BERLIN will am Samstag mit einem Sieg eine wichtige Markierung überqueren. Den Berlinern fehlt nämlich nur noch ein Sieg, um sich als drittes Team hinter den Brose Baskets und den Skyliners Frankfurt sicher für die Playoffs zu qualifizieren.
Natürlich steht darüber hinaus am Samstag auch die unangenehme Erinnerung an das Hinspiel im Raum, das ALBA am 18. Dezember in Bamberg mit 52:103 die höchste Niederlage seiner Vereinsgeschichte bescherte. "Wir dürfen dieses Spiel selbstverständlich nicht vergessen, sollten aber auch nicht zuviel darüber nachdenken," rät Trainer Muli Katzurin seinen Spielern.
Damals wie die beiden neuen Aufbauspieler Taylor Rochestie und Heiko Schaffartzik sowie Center Miroslav Raduljica selber noch nicht im Team, schätzt Katzurin die Ausgangsposition nüchtern ein: "Bamberg war damals das beste Team der Liga und ist es in meinen Augen auch heute noch. Entsprechend groß ist die Herausforderung, vor der wir stehen. Aber bei allen Drumherum bleibt das ein Basketballspiel mit offenem Ausgang und wir werden alles versuchen, um es zu gewinnen."
Die große Stärke der Bamberger beruht auf ihrer soliden Verteidigung, die den Gegner mit eingespielten Rotationen massiv unter Druck setzt, was im Schnitt zu 15,6 gegnerischen Ballverlusten führt. In der Beko BBL erzeugt nur Göttingen mit seiner Verteidigung noch mehr gegnerische Ballverluste. Vor diesem Hintergrund ist es keine Überraschung, dass die Bamberger kürzlich von exakt diesem Gegner sozusagen mit den eigenen Waffen geschlagen wurden.
"Seit ich hier bin, habe ich viel Wert darauf gelegt, den Zusammenhalt im Team zu stärken und in den letzten Spielen hat das auch schon Wirkung gezeigt", ist Katzurin aber zuversichtlich, dass ALBA nicht noch einmal unter dem Bamberger Druck so auseinanderfällt wie im Hinspiel: "Ob das reicht, um Bamberg auch schon zu schlagen, wird man sehen. Das ist zum jetzigen Zeitpunkt ein sehr guter Test für uns, aber so oder so sehe ich bei uns noch viel Raum für weitere Verbesserungen."
In der Offensive sind die Bamberger durch ihre große Ausgeglichenheit nur sehr schwer auszurechnen. Ex-Albatros Casey Jacobsen ist mit 12,1 Punkten pro Spiel schon Topscorer, hat aber sechs weitere Spieler an seiner Seite, die im Schnitt neun, zehn oder elf Punkte erzielen: "Unsere anderen Gegner in der Beko BBL haben alle einen oder zwei Spieler, die man besonders im Auge haben muss", beschreibt ALBA-Trainer Katzurin das Erfolgsgeheimnis des Tabellenführers: "Das Bamberger Team funktioniert mehr wie ein Puzzle, in dem alle Teile sehr gut zusammenpassen."


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Original-Pressemitteilung
Artikel vom 22.03.2011, 08:40 Uhr
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