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| Hap Ki Do:
(Martial Arts Association - international) |
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Eine Nachricht aus dem Portal Freestyle Hagen |
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Tempelkampfkunst in Korea
Tempelkampfkunst in Korea Eine Delegation der Martial Arts Association – International unternahm eine Studienreise zum Golgulsa-Tempel und der Sunmudo University in Südkorea. Die Studienreise wurde von Großmeister Prof. Dr. Suk Ku Kim, Präsident der World Taekuk Musul Federation und Ehrenvorsitzender der MAA-I organisiert und begleitet.
Sunmudo ist eine Tempelkampfkunst aus Korea, die von Sun (Chan/Zen) buddhistischen Mönchen in dem Golgulsa-Tempel geflegt wird. Der Golgulsa-Tempel ist ein Ort der Stille und Besinnung eingebettet in der Malerischen Gebirgslandschaft Koreas. Sunmudo wird als direkter Abkömmling des Shaolin Quan Fa aus China bezeichnet. Sun steht für Chan bzw. Zen, Mu für militärisch und Do für Weg. Eines der wenigen Kampfkunstzentren des Sunmudo ist heute der Golgulsa-Tempel, eine Tempelanlage im Süden Koreas, die im Jahre 647 n. Chr. von dem Shilla-Priester Chajang gegründet wurde. Die Anlage ist nur nach einer beschwerlichen Wanderung zu erreichen, die Mönche darin leben abgesondert und sind an der Öffentlichkeit nicht interessiert. Sunmudo kam vermutlich während der Zeit der drei Königreiche (372 n. Chr.) nach Korea und wurde innerhalb der buddhistischen Gemeinde sehr sorgfältig bewahrt. Trainiert wird täglich, jede Trainingseinheit dauert drei Stunden und die erste Einheit beginnt um acht Uhr vormittags. Nach der Erwärmung folgen verschiedene Atem- und Meditationsübungen. Danach werden Grundtechniken und Kampftechniken geübt. Sunmudo ist ein Weg zur Erleuchtung, bei dem der Körper, der Geist und der Atem in Einklang gebracht werden. Durch die Harmonisierung der drei Teile des Karma - Körper, Sprache und Gedanken - ermöglicht dieses Training den Ausübenden in den Zustand perfekter spiritueller Konzentration zu gelangen. Neben dem Training führten die Mönche über das hügelige Gelände, zeigten verschiedene Tempel und erläuterten dabei die Geschichte des koreanischen Buddhismus. Eine der Sehenswürdigkeiten sind zum Beispiel der riesige in Felsgehauene Stein-Buddha welcher hoch oben am Berg über die Tempelanlagen wacht, und die vielen kleinen Meditationshöhlen des Golgulsa-Tempel. „Die MAA-I. Delegation besteht aus Hapkido, Taekuk Musul und Taekwondo Meistern daher war der Trainingsaufenthalt im Tempel und der Universität eine hervorragende Fortbildung und Erfahrung für alle Teilnehmer“ so Bernd Höhle Leiter der deutschen Delegation. Zum Schluss überreichte der ehrwürdige Abt Jeog, Un Seol der derzeitige Abt des Golgulsa Tempel, Großmeister der Sunmudo University, Präsident der Sunmudo Alternative Therapy School und Präsident der Korea Traditional Martial Arts Federation die Urkunden und verabschiedete die MAA-I. ( www.MAA-I.com ) Delegation.
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Autor: beho
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Artikel
vom 03.12.2008, 14:16 Uhr
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