Artikelausdruck von Freestyle Cottbus


Fußball:
(BSV Cottbus Ost)

Kampfspiel doch noch umgebogen

BSV Cottbus Ost - Lok Falkenberg 3:1
Bei sommerlichem Wetter konnte der BSV einen Gegner erwarten, der keinen Ball verloren geben würde, da die Falkenberger im Abstiegskampf beinahe mit dem Rücken zur Wand stehen. Mit diesen Warnungen in den Ohren liefen die Ostler hochmotiviert auf, um den Gegner von Anfang an hart, aber fair zu attakieren.
Aber die Realität sah, wie so oft, anders aus, denn mit dem ersten Angriff konnte Lok in Führung gehen. Ein unnötiger Freistoß, getreten von der rechten Seite, konnte vom baumlangen Apitz eingeköpft werden (6.). Von nun an wurde die Aufgabe den Sieg einzufahren natürlich noch schwerer. Es entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor und Falkenberg hatte seine liebe Mühe den Angriffen standzuhalten. Doch außer einer berechtigten gelb-roten Karte in der 34. Minute passierte nichts vor dem Tor von Bergemann.
Nach der Pause kamen die Ostler noch motivierter aus der Kabine und das Spiel auf ein Tor ging weiter. Doch es dauerte bis zur 58. Minute, das der BSV zum Erfolg kam. Der Torschütze war ausgerechnet ein Abwehrspieler. Mathias Robisch konnte nach einer Unstimmigkeit in der Abwehr überlegt einschieben. Dieser Ausgleich setzte nun noch einmal Kräfte frei und die Chancen häuften sich. So war es in der 72. Minute erneut Mathias Robisch, der die ersehnte Führung erzielte. Fast im Gegenzug erhielten die Falkenberger einen berechtigten Freistoß in aussichtsreicher Position. Dieser wurde auch schulmäßig ausgeführt und unhaltbar versenkt, doch Schiedsrichter erkannte ein klares Foul eines Falkenbergers gegen die Mauer und gab das Tor nicht. Dieser Schock traf den Gegner noch einmal und der eingewechselte Christian Winceck konnte einen krassen Abwehrfehler zum 3:1 veredeln (86.).
Im großen und ganzen ist der Sieg verdient, obwohl die Ostler bei einem möglichen Ausgleich wohl nicht mehr aufgestanden wären, da das vorher geführte Spiel sehr kräftezehrend war. Der Schiedsrichter pfiff seinen Stil von Anfang bis Ende durch, hätte aber die teilweise überharte Spielweise der Gäste härter bestrafen müssen.
Am Rande des Spiels wurde bekannt, dass Trainer Uli Stege im nächsten Jahr zum Stadtrivalen Wacker Cottbus-Ströbitz wechselt. Viel Glück dabei Uli und führe die Mannschaft in dieser Saison noch auf den angepeilten dritten Tabellenplatz. Vielleicht sieht man sich dann nach einem Aufstieg mit Wacker mal wieder.
BSV: Leske - Helas (78. Bonkatz) - Lehnigk, Robisch - Enenkel, Schulz, Stege, Bartels, Liske - Gawrisch (87. Jahnke), Panoscha (78. Winceck)


Autor: uwle
Artikel vom 22.03.2003, 18:42 Uhr

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