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Fußball:
(BSV Cottbus Ost)

Die grandiose Auswärtsserie der Ostler hält an. In Guben gab es einen 3:2 Erfolg.

Chemie Guben - BSV Cottbus Ost 2:3
Bei ungemütlichen Temperaturen wollten die Ostler ihre Auswärtsserie ausbauen. Man konnte einen sehr kampfstarken Gegner erwarten, da in Guben das Abstiegsgespenst umgeht und das knappe 1:0 aus dem Hinspiel gab keinen Anlass dazu den Aufsteiger zu unterschätzen. Der BSV musste ohne Mike Lehnigk und Mathias Helas auskommen.
Die ersten Minuten brauchten beide Mannschaften, um sich aneinander zu gewöhnen und der Schiedsrichter, um mit den ersten von vielen Fehlentscheidungen aufzufallen. Guben kam besser ins Spiel und setzte die neuformierte Abwehr um Dirk Jahnke heftig unter Druck, aber große Chancen konnte man nicht verbuchen. Die Aktionen der Ostler scheiterten meist an Ungenauigkeit und dem starken Wind. So beschränkte man sich auf die Abwehrarbeit und dem Gegner beim kämpfen zusehen. In der 25. Minute erhielt der BSV dafür die Quittung. Eine tolle Einzeilleistung eines Gubeners auf der linken Seite führte zum verdienten 1:0, allerdings begünstigt von der Passivität der gesamten Ost-Verteidigung (inkl. Torwart). Danach versuchte man es ein wenig mit Fußball, aber in diese kurze Drangphase fiel eine weitere unglückliche Abwehraktion. Ein hoher Ball wird von Verteidiger Thomas Schulz unterlaufen und Dirk Jahnke versucht den Fehler auszubügeln, indem er den Ball zu Uwe Leske zurückspielen will, doch der Stürmer war schneller, 2:0 (34.). Danach passierte nicht mehr viel und man ging zum Pausentee.
Nach dem Seitenwechsel bot sich den etwa 50 Zuschauern ein völlig ungewohntes Bild, denn die schon totgeglaubten Ostler kamen wie verwandelt aus der Kabine und belagerten nun die Gubener Hälfte. Es war nur noch eine Frage der Zeit wann der Anschluss fallen sollte, denn die Gubener schafften keine Entlastung mehr. In der 57. Minute war es dann soweit. Torjäger Ronny Panoscha versenkte einen Traumpass von der linken Seite von Jörg Stege zum 2:1. Nun versuchte man den Druck zu erhöhen, um das Spiel noch zu kippen und wäre dabei fast durch einen Konter der Gubener bestraft worden. In der 72. Minute gelang dann das nicht für möglich gehaltene. Der eingewechselte Christian Winceck war auf der rechten Seite durchgebrochen und konnte eine mustergültige Hereingabe über den Torwart auf den Fuß von Jan Bartels servieren, der sich diese Chance nicht entgehen ließ, 2:2. Nun war das Minimalziel erreicht und man konnte sich in Ruhe auf das Unternehmen Sieg konzentrieren. In der 82. Minute war es erneut Ronny Panoscha, der eine wieder von Christian Winceck geschlagene Flanke eiskalt versenkte. Somit wurde das Unmögliche doch noch vollbracht. Denn bis zur besten Aktion des Schiedsrichters, dem Abpfiff passierte nichts mehr.
BSV Ost: Leske - Jahnke - Schulz, Robisch - Enenkel, Bonkatz (55. Winceck), Stege, Bartels, Liske (68. Gerth) - Gawrisch (86. Hussock), Panoscha


Autor: uwle
Artikel vom 06.04.2003, 11:59 Uhr

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