Artikelausdruck von Freestyle Cottbus


Basketball:
(ALBA BERLIN Basketballteam)

Ein Spitzenspiel jagt das nächste: Freitag gegen Artland Dragons

 
Auch nach dem Erreichen der Runde der 16 besten Teams im Eurocup gibt es für die Basketballer von ALBA BERLIN keine Verschnaufpause. Schon am Freitag (10. Dezember, 20 Uhr) kommt zum Auftakt des 13. Spieltags der Beko BBL mit den Quakenbrücker Artland Dragons ein Gegner in die O2 World, der so hochkarätig besetzt ist, dass viele Beobachter die „Drachen“ zumindest als Geheimfavorit in einem Atemzug mit den großen Titelfavoriten nennen.
Mit ALBA und den Artland Dragons treffen zwei Mannschaften aufeinander, die in den letzten zwei Jahren auf europäischer Ebene für Furore sorgten (die Dragons erreichten im Eurocup und in der EuroChallenge jeweils das TOP16). Die Dragons verpassten zuletzt jedoch sogar zweimal in Folge ganz unglücklich als Neunter die Playoffs.
In der neuen Saison wollen die Artland Dragons unter ihrem neuen Trainer Stefan Koch, der die Herausforderung in Quakenbrück attraktiv genug fand, um seinen auch nicht uninteressanten Job als beliebter TV-Kommentator an den Nagel zu hängen, wieder an die Erfolgsjahre 2007 und 2008 anknüpfen, als die Quakenbrücker ins Finale um die Meisterschaft einzogen bzw. Deutscher Pokalsieger wurden.
Auch bei der Zusammenstellung der Mannschaft gibt es Parallelen zwischen beiden Kontrahenten: Beide gingen im Sommer bei ihren Neuverpflichtungen gleich mehrfach auf Nummer sicher, indem sie Spieler zurückholten, die bereits früher das ALBA-Trikot bzw, das der Artland Dragons trugen. ALBA holte sogar seinen früheren Spielmacher Hollis Price direkt aus Quakenbrück an die Spree. Ex-Albatros Ruben Boumtje Boumtje landete umgekehrt über den Umweg Oldenburg bei den Dragons.
Die Artland Dragons schicken die mit einen Durchschnittsalter von 27,7 Jahren unter dem Strich älteste und erfahrenste Mannschaft der Beko BBL ins Rennen, die am Freitag in Berlin die mit 27,5 Jahren zweitälteste, ALBA BERLIN, herausfordert.
„Altherren-Basketball“ wird es trotzdem am 13. Spieltag in der O2 World nicht geben. Im Gegenteil: Die Dragons wie auch die Albatrosse haben im bisherigen Saisonverlauf schon bewiesen, dass sie bei Bedarf schneller spielen können als so mancher jünger aufgestellter Bundesligist.
Bei den Artland Dragons sorgt speziell der neue US-Spielmacher Tyrese Rice für ein hohes Tempo. Am letzten Spieltag spielte der wieselflinke US-Guard zum Beispiel die Tigers Tübingen mit 25 Punkten und 10 Assists (darunter viele aufreizend lässig vorgetragene „No-Look-Pässe“) regelrecht schwindelig. "Wir konnten seine Schnelligkeit einfach nicht kontrollieren" resümierte Tübingens Trainer Igor Perovic die 66:93-Niederlage seiner Tübinger bei den Dragons.
ALBA-Spielmacher Marko Marinovic ahnt bereits, was da auf ihn zukommt, zumal er schon in den letzten Spielen gegen Frankfurt sowie in Braunschweig große Mühe hatte, die schnellen gegnerischen Point Guards unter Kontrolle zu bekommen: "DaShaun Wood machte gegen uns 32 Punkte, aber da haben wir wenigstens trotzdem gewonnen. Die 15 Punkte und 5 Assists von Tony Skinn am letzten Samstag in Braunschweig ärgern mich noch mehr, weil wir da verloren haben."
Umso konzentrierter bereitet sich Marinovic auf das Spiel gegen die von Tyrese Rice und dem genauso schnellen zweiten Guard Bryan Bailey angeführten Quakenbrücker vor: "Ich arbeite hart an mir und spüre die Verantwortung, dass ich am Freitag mit der Hilfe meiner Mitspieler die Quakenbrücker Spielmacher besser stoppen muss als gegen Frankfurt und in Braunschweig."


Original-Pressemitteilung
Artikel vom 08.12.2010, 17:06 Uhr

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