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Basketball:
(Mitteldeutscher Basketball Club)

Play-Off-Kampf geht in die heiße Phase – Wölfe wollen in Bonn für Osterüberraschung sorgen

 
Schon am Ostermontag geht es für den Mitteldeutschen Basketball Club weiter im Programm. Dann sind die Poropat-Schützlinge ab 17:00 Uhr bei den Telekom Baskets Bonn zu Gast, gegen die im ersten Spiel des Jahres 2014 eine knappe 66:69-Niederlage zu Buche stand. In Bonn treffen die Wölfe auf Ex-MBC-Akteur Steve Wachalski, Daniel Hain kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück.

18.04.2014 Im Hinspiel der Wölfe gegen die Telekom Baskets Bonn fehlte am Ende nur das nötige Quäntchen Glück. Mit 66:69 unterlag der MBC, aber fast hätte Marcus Hatten sein Team per Dreier in die Verlängerung geschossen – der Ball zum Ausgleich prallte jedoch am Ring ab und besiegelte damit das Ende einer vier Spiele währenden Siegesserie. Unvergessen ist sicher auch die Pressekonferenz im Anschluss an diese dramatische Partie. Dabei handelte sich Cheftrainer Silvano Poropat aufgrund seiner Schiedsrichterkritik zwar eine Strafe der Beko BBL ein, aber erhielt gleichzeitig jede Menge Rückhalt aus ganz Basketballdeutschland. Der Tabellensechste hat insgesamt 18 Siege und zwölf Niederlagen auf dem Konto. Mitte März beendete ein Ausrutscher in Hagen eine kleine Siegesserie, aus den letzten sechs Partien gingen die Telekom Baskets drei Mal erfolgreich hervor. Am Mittwoch feierten die Magentafarbenen nach zwei Niederlagen gegen Trier und Berlin einen furiosen Overtime-Sieg gegen Oldenburg in heimischer Halle. Nach einem Fehlstart und zwischenzeitlichem Rückstand von 15 Zählern gaben sich die Nordrhein-Westfalen nie auf und feierten ein tolles Comeback. Am Ende reichte es für einen 84:79-Erfolg, und das ohne Leistungsträger Jamel McLean, der aufgrund einer Disqualifizierung im ALBA-Spiel gegen Oldenburg gesperrt war.

Ende Februar endete bei den Telekom Baskets Bonn eine kleine Ära. Nach turbulenten Wochen entließen sie einen der Identifikationsfiguren, Jared Jordan, auf eigenen Wunsch aus seinem gültigen Vertrag. Der Aufbauspieler trug vier Jahre das Trikot der Bonner und war eine wichtige Schlüsselfigur des Clubs. Nachdem die Brose Baskets Interesse an Jordan bekundeten, ging alles recht schnell und statt einen Spieler aufgrund eines laufenden Vertrages zu behalten, dessen Herz schon wo anders schlägt, entschied man sich, ihn ziehen zu lassen. Kurz vor Ende der Wechselfrist musste schnell eine Lösung gefunden werden. Diese tat sich mit Eugene Lawrence auf. Der 27-Jährige Point Guard kommt aus dem ukrainischen Oberhaus und erhielt ein Engagement bis Saisonende. In seinen bisher sieben Partien für die Telekom Baskets liegt er bei der Punkteausbeute nur knapp unter seinem Vorgänger Jordan (10,0 PPG; 7,8 APG) und legt 9,9 Zähler und 6,3 Vorlagen auf.

Shooting Guard Ryan Brooks führt die Rheinländer bei den Zählern an und markiert im Schnitt 14,8 Punkte. Ebenfalls zweistellig punkten Power Forward Jamel McLean (13,5 PPG und 7,3 RPG), Shooting Guard Benas Veikalas (13,4 PPG) und Power Forward Tony Gaffney (11,1). „Bonn ist eine unglaublich starke Mannschaft, die zu Recht auf diesem Tabellenplatz steht. Das Team ist vom Coach gut zusammengestellt und verfügt über eine gute Balance an Innen- und Außenspielern sowie jungen und erfahrenen Akteuren. Es passt einfach sehr gut zusammen. Außerdem sind sie sehr athletisch. In letzter Zeit sind sie sehr heimstark und haben mittlerweile viele Spiele daheim gewonnen. Für uns gilt es, weiter zu machen und die nächste Herausforderung anzunehmen. Es wird auf die Intensität, den Willen und die Anpassung an ein lautes Publikum ankommen. Dafür müssen wir bereit sein.

Spielerisch müssen wir den Ball bewegen, gute Wurfoptionen erarbeiten und vor allem in der Defense unterm Korb und gegen die Bonner Werfer einen guten Job machen“, so Silvano Poropat. Mit dem Sieg in Würzburg an Gründonnerstag wahren die Wölfe ihre Chancen auf die erste Play-Off-Teilnahme seit dreizehn Jahren und werden alles für diesen Traum geben. Gleichzeitig wollen die Bonner mit einem Erfolg den Einzug in die Meisterschaftsrunde perfekt machen. Es verspricht also, ein spannendes und tolles Spiel zu werden.


Original-Pressemitteilung
Artikel vom 24.04.2014, 11:42 Uhr

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